Ostern und Ruhesetzung mit Bischof Weidmann in Oberwil

20.04.2025

Der Festgottesdienst zu Ostern 2025 stand ganz im Zeichen der österlichen Botschaft der Auferstehung Christi als ein Aufruf zum Glauben, zur Nächstenliebe und zur Überwindung der Ichbezogenheit. Durch diese Auferstehung wird zudem klar, dass Jesus selbst die Quelle und der Weg zum Heil ist, welches Gott den Menschen anbietet.

Als Grundlage für den Gottesdienst diente das Bibelwort aus dem Evangelium des Markus 16, 9 und 10: «Als aber Jesus auferstanden war früh am ersten Tag der Woche, erschien er zuerst Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Und sie ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die da Leid trugen und weinten.»

Der Gottesdienst in der Kirchgemeinde Oberwil wurde gehalten von unserem Bischof André Weidmann. Er betonte in seiner Predigt, dass das Auferstehungsgeschehen die göttliche Wahrheit bestätigt: Gott ist barmherzig, voller Liebe und schenkt uns Vergebung. Gerade die Begegnung, die Jesu mit verschiedenen Menschen nach seiner Auferstehung hatte, zeigen, dass es beim Glauben nicht nur um ein Wissen und Verstehen und die Einhaltung von Geboten geht, sondern um eine innige Beziehung zu Gott. Es ist die Kraft aus dieser Beziehung, die uns hilft, im Alltag unseren Glauben zu leben und durch unser Verhalten die Wahrheit und Aktualität der Lehre Christi zu bezeugen und die Nächstenliebe zu praktizieren.

Der Bezirksvorsteher-Stellvertreter, Priester Frank Wolff, betonte in seinem Predigtbeitrag zudem, dass das Ostergeschehen auch zeigt, dass es bei Gott immer weitergeht, selbst dann, wenn wir Menschen keinen Ausweg mehr sehen. Wir sind im umfasst von der göttlichen Macht des Guten, welche unser Heil bewirken will. Nutzen wir die Kraft dieser guten Mächte, indem wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen.

Der Festgottesdienst war umrahmt von schöner Musik des Instrumentalensembles und des Chores.

Im Anschluss an den Gottesdienst versetzte der Bischof unseren langjährigen Diakon David Rhis in den wohlverdienten Ruhestand. Der Bischof dankte dem Diakon für seine 33-jährige Amtstätigkeit und wünschte ihm und seiner Gemahlin alles Gute für die Zukunft.

Bericht: maf, Fotos: adp