Mit dem Wort aus Lukas 18, 13: « Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig!» diente Apostel Deubel den Glaubensgeschwistern der Gemeinde Langnau und der eingeladenen Gemeinde Wasen i.E.
Zu Beginn ging der Apostel auf das Eingangslied ein: «Ich will streben nach dem Leben, wo ich selig bin». Das ist unser höchstes Ziel, und das ewige Leben ist das grösste Geschenk, welches Jesus uns geben möchte. Das von der Organistin vorgetragene Stück «Wo soll ich gehn, wenn du mich nicht geleitest?» zeigt uns, dass wir auf Gott angewiesen sind. Wir brauchen göttliche Kraft, Trost und einen starken Glauben.
Das Gleichnis vom Pharisäer und vom Zöllner - zwei ganz unterschiedlichen Männern - stellt die Rechtmäßigkeit des Gesetzes nicht in Frage. Jesus ist nicht gekommen, um das Gesetz aufzuheben, sondern um es zu erfüllen. Gott misst der Nächstenliebe mehr Bedeutung bei als religiösen Verhaltensregeln. Niemand kann seine Erlösung durch sein Verhalten verdienen. Wir alle sind auf die Gnade Gottes angewiesen, um errettet zu werden. Durch das Gleichnis werden wir ermahnt, demütig gegenüber Gott und unserem Nächsten zu sein.
Bezirksvorsteher Patrick Ballmer erwähnte in seinem Predigtbeitrag, dass unsere Aufgabe darin besteht, zu erkennen, dass Gott vollkommen ist. Gott ist für alle da!