Bischof Wihler besucht die Gemeinde

10.10.2018

Text: Johannes 8,7 Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

Bezug nehmend auf das Chorlied „Erquicke mich mit dem Licht…“ sprach der Bischof:

Der Sohn Gottes liebte es in Bethanien eizukehren. Dort hatte er ein Elim, einen Ort der Ruhe. Einmal gab es dort aber auch eine grosse Unruhe, als Lazarus gestorben war. Wiewohl Jesus rechtzeitig informiert worden war, dass es Lazarus schlecht ging, liess sich Zeit bis er sich auf den Weg dorthin machte. Als er endlich kam, war Lazarus bereits gestorben.  Marta ging dem Sohn Gottes entgegen und sagte zu ihm: Wenn du da gewesen wärest, wäre mein Bruder nicht gestorben. Der Sohn Gottes erwiderte: Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen. Dann erweckte er ihn zu neuem Leben.

Für uns ist es sehr wichtig, dass wir glauben und dem Herrn vertrauen.

Stammapostel Streckeisen hat einmal gesagt: Ich habe mich für den Herrn entschieden und dabei bleibt es. Halten wir an diesem Entscheid fest! Der Sohn Gottes wurde in die Wüste geführt und angefochten. Nachdem er dem Teufel eine klare Absage erteilt hatte, kamen die Engel und dienten ihm. So dürfen wir auch erleben, wie der Herr zu uns steht, wenn wir klar für ihn entscheiden.


Zum Textwort:

Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein. Dieser Text enthält zwei Botschaften.
1 Botschaft: Wer ohne Sünde ist. Die Pharisäer haben erkannt, dass sie nicht fehlerfrei waren, deshalb machten sie sich aus dem Staube.

Jede Sünde trennt von Gott. Denken wir niemals, mit der Sündenvergebung sei alles erledigt. Sie befreit uns; aber der Herr erwartet von uns, dass wir uns verändern. Wir wollen uns bemühen, fortan die Sünde zu meiden. Wir wollen dem Wesen Jesu immer ähnlicher werden. Das ist unsere Aufgabe.

Zur Sünderin hat Jesus gesagt, dass er sie auch nicht verdamme, aber sie solle fortan nicht mehr sündigen.

2. Botschaft: Keine Steine werfen: Wir verurteilen nicht. Denken wir niemals dieser und jener hat viel grössere Schuld auf sich geladen als wir. Wir wollen mit der Liebe arbeiten und vergeben.


Bezirksevangelist Roland Steiner

Wir haben das Feuer des Bischofs gefühlt. Die Schriftgelehrten haben sich verändert, indem sie weggezogen sind. Wir wollen an uns arbeiten. Wir wollen uns verändern, das ist anstrengend. Gott sieht unser Bemühen. Je mehr wir in das Wesen Jesu hineinwachsen, je weniger sehen wir die Fehler der anderen. Geben wir dem Herrn unser Herz:  Wir alle brauchen Gnade.


Bischof

Was möchte der Herr Jesus von uns? Er kennt unsere Fähigkeiten. Er möchte, dass wir ihm dienen und Gutes tun.