Es ist Zeit Gutes zu tun - mit allen Sinnen

22.02.2025

Mit vielen interaktiven Aufgaben gestalteten die Kinder zusammen mit den Geistlichen einen besonderen Kindergottesdienst in der Kirchengemeinde Innsbruck in Tirol. Schwerpunkt war das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche: "Es ist Zeit, Gutes zu tun".

Priester René leitete am 22. Februar 2025 in der Kirchengemeinde Innsbruck einen sehr aktiven Kindergottesdienst bei dem alle Teilnehmer sich intensiv beteiligen konnten. Grundlage des Gottesdienstes war ein Teil aus dem Bibelvers aus Jesaja 1, 17: "lernt Gutes tun!". Passend dazu hatten die Kinder Plakate vorbereitet, auf denen das Jahresmotto der Neuapostolischen Kirche zu lesen war: "Es ist Zeit, Gutes zu tun".

Priester Alex führte alle Teilnehmer des Gottesdienstes in das Thema «Wahrnehmung» ein. Er betonte, wie wichtig es sei, die Bedürfnisse des Nächsten wahrzunehmen – dies geschehe über die Sinne, die wir Menschen haben. Als praktisches Beispiel diente eine getrocknete Lavendelpflanze, die von den Anwesenden mit (nahezu) allen Sinnen erkundet wurde.

Ein weiterer Aspekt des Gottesdienstes war «das Gute tun mit dem Mund». Dazu bildeten die Teilnehmer Paare und schrieben auf einen Zettel, was ihnen am anderen gefiel.

Diakonin Sandra regte die Kinder und Jugendlichen dazu an, sich in der kommenden Zeit etwas im Sinne des Jahresmottos vorzunehmen. Jeder schrieb sein persönliches Vorhaben auf ein Herz und warf es in eine Box. Anschließend zog jeder eines dieser Herzen mit einer neuen Aufgabe – eine symbolische Geste, um sich bewusst auf das Gute zu konzentrieren.

Ein besonderes Bild für das Ablegen von Belastungen wurde mit Schokolade geschaffen. Während des Gottesdienstes aßen die Teilnehmer Schokolade und warfen die Verpackungen in Mülleimer – eine Parallele dazu, den "Müll" des Lebens auf Gott zu werfen und sich von Lasten zu befreien.

Zum Abschluss erhielt jeder ein Lavendelsäckchen als Erinnerung daran, seine Sinne zu schärfen und bewusst wahrzunehmen, was um ihn herum geschieht. Der Gottesdienst war eine neue Erfahrung, die dazu anregte, Gutes zu tun – mit Herzen, Mund und Händen.