Hoffnung angesichts herausfordernder Zeiten

17.01.2024

Hoffnung gibt Kraft und verleiht Mut. Sie hilft durch schwere Zeiten hindurch und stärkt das Durchhaltevermögen. Hoffnung zu haben bedeutet, den Glauben und die Zuversicht nicht zu verlieren.

Hoffnungslosigkeit jedoch schwächt den Lebenswillen und entzieht Energie. Darum ist es besonders wichtig, gerade auch in den herausfordernden Zeiten des Lebens, dennoch glückliche Momente zu sehen und die Hoffnung nicht zu verlieren.
Doch wo lassen sich diese Glücksmomente finden, wenn die persönlichen Sorgen oder die Angst vor Krisen und Krieg den Blick verdunkelt? Ein Perspektivenwechsel, weg von diesem Dunkel und hin zum Licht der Nähe Gottes kann Wunder bewirken. Dieses Licht Gottes ist seine Liebe zu den Menschen, zu jeder und jedem Einzelnen. Und in seinem Licht wird auch seine Gnade spürbar. Eine Gnade, die Versöhnung möglich macht – mit sich selbst und den anderen.

Das klingt vielleicht zu einfach oder auch zu schwierig in einer bedrückenden Situation. Doch wer bereit ist, sich auf Gott einzulassen, seine Liebe und Gnade anzunehmen, dem gibt er ein Erfolgsversprechen, manche nennen es ein Wunder. Und zwar nicht unbedingt ein menschliches Wunder in dem Sinne, dass Kriege plötzlich zu Ende gehen, Krisen sich in Luft auflösen oder Ärzte unnötig werden, sondern ein Wunder der Befähigung, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen, Liebe und Gnade erleben zu können und diese auch weitergeben zu wollen.

Das Wort Hoffnung hat seinen Ursprung im mittelniederdeutschen «hopen - hüpfen, vor Erwartung springen» und zeigt so anschaulich den Prozess dahinter, nämlich sein Herz vor Erwartung der Nähe Gottes hüpfen zu lassen.

Probieren Sie es, der Versuch lohnt sich!