Als Grundlage zum Gottesdienst diente ein Wort aus 1. Petrus, Kapitel 5, Vers 14. «Friede sei mit euch allen, die ihr in Christus seid!»
Karfreitag war nicht das Ende, sondern die Wende. Mit diesem Satz beginnt der Gottesdienst und gibt Allen bereits einen Gedankenanstoss. Es zeigt auch, dass die Auferstehung Jesu keine leere Ankündigung war, sondern sich die Worte erfüllt haben, welche er zu Lebzeiten verkündigt hatte. Die Erde bebte, Felsen stürzten ein und auch der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke. Das Geschehen zeigt auch, dass die Verbindung zu seinem Vater nicht geschmälert werden konnte.
«Friede» ein aktuelles Wort nicht nur damals, sondern auch gerade in der heutigen Zeit. Jesu gab den Jüngern damals schon den Rat, wenn ihr ein Haus betretet, sei der erste Gedanke «Friede sei mit euch». Wollen wir diesen Gedanken nicht auch in unser persönliches Leben übernehmen? Bei Begegnungen, bei der Arbeit usw.
«Euren Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.» Jesus nimmt uns nichts weg, im Gegenteil, er gibt uns noch mehr! Immer wieder streckt er uns die Hand entgegen, nehmen wir dies doch in jeder Situation wahr. Auch wir wollen diesen Frieden mit unserem Nächsten teilen, ihn leben und auch bewahren. Immer wieder wollen wir die Nähe Jesu wahrnehmen, nicht nur wenn der Friede etwas verloren ging, sondern auch, wenn wir in Frieden leben dürfen. Der Bischof zeigt auch, dass wir nie näher bei unserem Seelenbräutigam sind und sein können wie bei der Feier des Heiligen Abendmahls. In diesem bewussten Nahesein endete der Gottesdienst, in welchem der Chor und die Musik einmal mehr in treffenden Gedanken und Einlagen begleitend, mitgewirkt hat.