2-Tägeler in Emmeten

11.06.2022

Am Samstag, 11. Juni, traf sich die Jugend der Bezirke Bern-Süd, Winterthur, Graubünden und Thun um 10:30 Uhr bei der Talstation Beckenried Klewenalp (Kanton Nidwalden).

Nach der herzlichen Begrüssung ging es mit der Gondel weiter. Das Wetter war perfekt für eine Wanderung und die Aussicht aus der Gondel wunderbar. Oben angekommen, genossen wir die überwältigende Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die Bergwelt. Nach dem Gruppenfoto und einigen Informationen ging es mit der Wanderung los. 


Wir erhielten die Aufgabe, uns als Einstimmung zum Gottesdienst am Abend zum Thema "Gaben" Gedanken zu machen;  z.B. "Welche Gaben habe ich? Wie kann ich diese einsetzen?"
Bei einem Halt im kühlen Schatten suchten wir nach Antworten zur erhaltenen Aufgabe. Unter anderem wurde die Gabe der Nächstenliebe thematisiert. Wir sollen andere dort unterstützen, wo sie vielleicht nicht so begabt sind wie wir - denn alle haben ihre ganz eigenen irdischen Gaben erhalten. Manchmal braucht es gar nicht viel, um diese einzusetzen. 


Nach einer weiteren Wegstrecke kamen wir bei unserer Unterkunft an. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, konnten wir ein «Zvieri» geniessen. Dann spielten einige Fussball, andere waren in Gespräche vertieft, die Fleissigen halfen in der Küche, wieder andere waren mit ihrem Smartphone beschäftigt. Etwas später wurde der Chauffeur/Organist/Sänger/Bezirksjugendleiter freudig begrüsst. Er brachte in seinem Auto unser Gepäck mit. Um 18 Uhr waren die Grillstellen bereit, und bald konnten wir essen. Anschliessend folgte die Chorprobe. Gleichzeitig schmückte die Blumengruppe mit selbst gepflückten Blumen den Altar. Danach richteten alle zusammen den Raum für den Gottesdienst ein. 



Den Gottesdienst hielt Priester Thomas Wäfler.
Textwort: 2. Timotheus 1,6
Bibellesung: 2. Timotheus 1,5-10
Mitgedient hat: Diakon Romano Sauder aus dem Bezirk Graubünden


Insbesondere wurde auf das Thema «Gaben» hingewiesen, zu welchem wir uns schon Gedanken gemacht hatten.
Priester Wäfler forderte uns auf, mit ihm an die Feuerstelle zu gehen. Er zeigte uns bildlich an dem fast erloschenen Feuer, dass wir nicht aufgeben sollen, wenn es schwer wird, ein Feuer zu entfachen, sondern es immer wieder versuchen sollen.
Wir sollen unsere Gaben - z.B. unsere Liebe, Weisheit oder Ruhe -  weitergeben, teilen mit dem Nächsten, egal ob in der Gemeinde oder im Alltag.
Wir sollen unsere göttlichen Gaben in die Welt heraustragen und mit Begeisterung über unseren Glauben sprechen - nicht gleich aufgeben, sondern es immer wieder versuchen.
Wir sollen einander motivieren und unterstützen, indem wir unsere Gaben einsetzen. Wenn wir aber einmal keine Kraft mehr haben, können wir Gott um Hilfe bitten, bei ihm unsere Last ablegen. Dadurch erhalten wir neue Kraft. 


Nach dem Gottesdienst versammelten wir uns um das Feuer und genossen den malerischen Sonnenuntergang. Bei Gesprächen und Hintergrundmusik assen und tranken wir noch eine Kleinigkeit und liessen so den Abend ausklingen.


Am nächsten Morgen gab es ein ausgiebiges Frühstück. Danach galt es, unsere Sachen zu packen und die Räumlichkeiten zu reinigen. 


Das Gepäck wurde eingeladen, es folgte ein Abschlussgebet, dann ging es  freudig los mit Helm zur Bikeboard-Fahrt. Die Fahrt war schnell – fast allzu schnell kamen wir unten an. Als süssen Abschluss des gelungenen Wochenendes erhielten alle vor der Heimreise noch eine Glacé.