Der Gottesdienst beginnt mit einer Geschichte: Ein Ehepaar wünscht sich ein Kind. Da dieser Wunsch unerfüllt blieb, bot sich die Haushälterin an, für die Familie ein Kind zu gebären. Diesem Vorschlag hat sich das Ehepaar angeschlossen. Tatsächlich wurde die Haushälterin schwanger und gebar einen Sohn. Da sich auf Grund dieser Tatsache die beiden Frauen gegenseitig den Platz streitig machen wollten, floh die Haushälterin in die Wüste, wo sie vom Engel des Herrn besucht wurde. Im Gespräch wies er sie an, zum Ehepaar zurückzukehren. „Du bist mein Gott, der mich sieht“, war die Erkenntnis, welche sie bewog zurückzukehren.
Dieses Erleben von Sarai, Abram und Hagar zeigt, dass Gott durch den Engel einen Besuch gemacht hat. Erkennst Du im Seelsorgebesuch/Gottesdienst auch eine Verbindung zu Gott?
Jesu ist, als er über Land zog, bei einem Zachäus, einem Oberer der Zöllner, eingekehrt. Die Menschen murrten, dass er ausgerechnet bei einem Sünder einen Besuch gemacht hat. Dieser bereute jedoch seine Taten, wollte seine Sünden tilgen, so dass Jesu zu ihm sprechen konnte „Heute ist diesem Hause Heil widerfahren, denn auch er ist ein Sohn Abrahams“. Jesu hat also über das Böse gesiegt. Er dient auch uns, wir wollen uns aber nicht nur bedienen lassen. Gott hilft, er möchte auch bei Dir einkehren. Er möchte heilen, was heilsam ist und uns heilig stimmen soll. In uns soll, wie bei einem Zachäus, eine Veränderung stattfinden.
Sinngemäss kommt auch der Apostel Paulus zur Erkenntnis, was ich tun soll, mache ich nicht, was ich nicht tun soll, mache ich. Somit bleiben wir im Lernprozess und lassen uns durch Jesu gerne leiten und lenken und können somit erleben, heute ist diesem Haus – Dir – Heil widerfahren.
Der Gottesdienst, welcher mit verschiedenen Musikdarbietungen begleitet wurde, endete mit der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls.