Bevor die Kinder und Erwachsenen den Gottesdienst feiern konnten, ging es erst einmal zu Fuß hinauf zur Edelweiss-Alm. Oben angekommen konnten sich alle mit dem mitgebrachten Essen stärken.
Dem anschließenden Gottesdienst lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 2, 2-3 zugrunde. Vorgetragen wurde das Bibelwort aus einer Kinderbibel.
Zu Beginn stellte Bezirksvorsteher Christoph Egger den Kindern die Frage, wer für sie der Heilige Geist sei. Die Kinder antworteten mit verschiedenen Beispielen wie "Ein Geist ist etwas gruseliges“, „eine überirdische Macht“ oder „jemand, der in jeder Not hilft“. Der Bezirksvorsteher ging auf die Kinder ein und erklärte ihnen, dass der Geist Gottes schon immer da war, um Gott den Menschen näher zu bringen. So z.B. im Alten Testament, im 2. Buch Mose 3, 5, als Gott zu Mose aus dem brennenden Dornbusch spricht „…zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land!“ oder auch in 2. Chronik 7, 1 „…und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte das Haus.“ Das war damals schon ein super Gefühl und das soll es heute auch sein. Auch im Neuen Testament wird über den Heiligen Geist berichtet, so z.B. in Apostelgeschichte 2, 4 „ …und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist“. Damit wurden die Menschen stark im Glauben an das Evangelium und auch Johannes der Täufer bezeugt in Johannes 1, 32: „…Ich sah, dass der Geist herabfuhr, wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm.“
Zum Abschluss gab der Bezirksvorsteher den Kindern im Zusammenhang mit der Spürbarkeit des Heiligen Geistes noch ein Bild mit: viele Dinge in unserer Welt können wir nicht sehen, wie z.B. die Radiowellen oder die Bluetooth Verbindung am Handy. Oder wenn wir mit jemandem telefonieren. Wir können diese Person nicht sehen, aber sie ist da. Genauso ist es mit dem Heiligen Geist, er ist nicht sichtbar. Aber wenn wir auf den Heiligen Geist vertrauen, dann ist er uns ganz nah.
Diakonin Sandra Fürtbauer ging in ihrem Mitdienen darauf ein, dass der Heilige Geist uns von allem Unguten, Bösen und der Sünde fernhalten möchte. Sie veranschaulichte dies mit dem Beispiel von Pfeffer der im Wasser schwimmt. Wenn man den Finger ins Wasser steckt, bleibt der Pfeffer am Finger kleben. Auch das Ungute und die Sünde bleiben oft an uns kleben, aber mit Hilfe des Heiligen Geistes können wir uns immer wieder davon lösen.
Diakon Gerd Wimmer ging in seinem Mitdienen auf ein Bild mit einem Regenbogen ein, der direkt mit einer Kirche verbunden scheint. Gott sucht auf verschiedenen Wegen eine Verbindung mit den Menschen, das können wir auch in Hesekiel 1, 28 nachlesen. Der Regenbogen zeigt uns aber auch die wunderbare Schöpfungsallmacht Gottes. Gott in seiner Dreieinigkeit ist nichts unmöglich. Suchen wir im Gebet immer wieder die Verbindung zu Gott in dieser Dreieinigkeit.
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl zeigte der Bezirksvorsteher noch einmal auf, was der Heilige Geist immer wieder neu schenkt: Mut, Hoffnung und die Liebe.
Es war ein schöner Tag für die Kinder und die Erwachsenen und am Nachmittag kamen alle etwas müde, aber glücklich wieder daheim an, bereit für die Ferien.
C. Egger / N. Röthling